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Geschichte - Die philippinische Kampfkunst hat ihre Wurzeln tief in der Kultur und Geschichte des philippinischen Volkes. Ihr genaues Entstehungsdatum jedoch liegt bis heute im Dunkeln. Als gesichert gilt, dass die Philippinos schon vor der Ankunft der spanischen Eroberer Kampfkunst trainierten.

Lapulapu - Der erste bekannte philippinische Held, Lapulapu, soll einer der führenden Meister des Arnis/Eskrima gewesen sein, welches damals unter seinem einheimischen Namen Pangamut bekannt war. Tatsächlich hatte Lapulapu seine Männer schon lange vor dem historischen Kampf gegen Ferdinand Magellan, am 27.April 1521 auf der Mactan Insel, durch hartes Training intensiv auf die entscheidenden Kraftproben gegen die Feinde vorbereitet. Als der erste Weltumsegler in der Geschichte versuchte, den widerspenstigen Lapulapu, der sich weigerte sich mit ihm in Cebu zu treffen, zu unterwerfen, wurde er, wie nicht anders zu erwarten, nicht mit Gewehrkugeln sondern mit einfachen Holzwaffen, Speeren und Bolos konfrontiert. Als der Schlachtlärm verklungen war, zeigte sich ironischerweise, dass die „modernen" Waffen der spanischen Eroberer den primitiven Holzwaffen von Lapulapu und seinen Kriegern in jeder Hinsicht unterlegen waren. Magellan fiel in dieser Schlacht.

Multi Style System - Doce Pares Eskrima ist eine moderne Kampfkunst von den Philippinen. Im Gegensatz zu vielen anderen Sytemen zeichnet sich Doce Pares Eskrima durch seine vielen Substile aus. Es besteht also nicht aus einem bestimmten Stil sondern vereint viele verschiedene in sich. Diese Stile wurden 1932 durch die Begründer und Großmeister in die Organisation eingebracht. Es war der Verdienst dieser Lehrer, diese verschiedenen und oft widersprüchlichen Stile erfolgreich weiterzuführen und sie der nächsten Generation von Doce Pares-Anhängern zu überliefern. Doce Pares besticht aber auch durch seine logischen und konsequenten Kampfprinzipien. Die vorherrschende taktisch-strategische Anwendung des direkten Gegenangriffs zur Verteidigung ist ein wesentliches Merkmal diese Systems. Darum ist Doce Pares speziell heute noch eine wertvolle und praktische Kampfkunst.

Stocktraining -  das Einzel- und Doppelstocktraining stellt in gewisser Weise die Essenz dieser Kampfkunst dar. Es werden Abwehrtechniken mit dem Stock als auch waffenlos trainiert. Das Stocktraining schult gleichermaßen die Koordination, Konzentration und Reaktion, was sich nicht nur auf den Sport positiv auswirkt!

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.eskrima.at/